Leben in Kambodscha

Lokale Touristen besuchen den Krabben-Markt in Kep, am Wochenende.

Wie das hier mit dem Virus ist

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Ob die Menschheit nun von einer COVID-19 Pandemie heimgesucht wird, oder nicht, hier bei uns in Kep, hat sich dadurch nicht viel geändert. Von der Regierung verordnete Bewegungseinschränkungen gab es nur während der Khmer-Neujahr-Feiertage, als es verboten war, die Provinz zu verlassen, in der man sich gerade befand.

Nur in der ersten Zeit, als die ganze Corona-Geschichte noch neu war, sind die Leute hier etwas unsicher gewesen. Da war es auf den Straßen noch ruhiger als sonst und viele Marktstände und Fressbuden blieben geschlossen.

Als in Kambodscha jedoch die große Infektionswelle ausblieb und die Anzahl von registrierten infizierten Personen bei 122 stagnierte, entspannte sich die Lage zusehends. Inzwischen geht jeder wieder wie gewohnt seinen Geschäften nach, einige davon mit Maske, viele jedoch ohne.

Am letzten Wochenende war die gesamte Gegend am Strand bereits wieder voll mit lokalen Touristen, die fröhlich picknickten und sich im Wasser vergnügten. Dabei hat die Regierung, wenige Tage zuvor in der Presse gewarnt, dass die Sache noch nicht ausgestanden und weiterhin äußerste Vorsicht geboten ist.

Natürlich grassieren unter den einfachen Leuten wieder die wildesten Gerüchte über COVID-19. So glauben einige hier, das Virus würde über den Köpfen der Menschen in der Luft stehen und sich dann auf sein Opfer herabstürzen. Einige schwören darauf, dass man resistent gegen das Virus wird, wenn man genug gekochte Eier isst. Wieder andere sagen, in Kambodscha kann das Virus nicht überleben, weil hier meist die Sonne scheint und es zu warm ist.

Egal was andere glauben, persönlich habe ich keine Bedenken, dass wir uns irgendwie infizieren könnten. Der Junior sowieso nur, wenn das Virus auch in der Lage wäre über den Computerbildschirm auf den Menschen überzuspringen. Ansonsten halten wir die empfohlenen Maßnahmen, wie gründliches Händewaschen und den Mindestabstand ein und beim rausgehen, tragen wir eine Maske.

Wichtig sind natürlich auch gesunde Ernährung und gute körperliche Fitness. Diese Kombination regt das Immunsystem an und macht den Körper widerstandsfähiger gegen Krankheiten. In diesem Sinne, liebe Leser, bleibt gesund.

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„Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.“ – aus dem Dhammapada

Der Blog Author auf einem Steg im Sailing Club Kep.

Der Autor

Hallo, ich bin Andreas Stöcker unter Kambodscha Fans als Don Kong bekannt. Ich lebe seit 1999 in Südostasien, von wo ich über Land, Leute und mein Leben berichte.

Wie ich in Südostasien gelandet bin?

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